Amazon-Frühjahrsputz 2026: So räumst du Account, Katalog, Content & PPC richtig auf

Shownotes

In dieser Folge machen Torsten und Jonas den Amazon-Frühjahrsputz 2026: Wir räumen Altlasten auf, senken Compliance-Risiken und schaffen eine saubere Basis, bevor wir wieder optimieren.

Was du aus der Episode mitnimmst

Account-Basics prüfen: Identitäts-/Unternehmensdaten, Benachrichtigungen, Steuer-Settings (USt-IDs), unnötige App-Zugriffe, Retouren- und Versand-Einstellungen

Katalog & Logistik aufräumen: doppelte SKUs, saubere Variantenstrukturen, FBA vs. FBM, Lagerkosten vermeiden, Stranded Inventory bereinigen

Content-Quick-Wins: Hauptbild-Checks, A+ Content, Brand Story/Brand Store aktualisieren, Gallery & Varianten sauber pflegen

PPC-Hygiene: Portfolios & Naming vereinheitlichen, alte SKU-Zuordnungen in Kampagnen fixen, Budget-Fehlallokation stoppen, Search-Term-/Negative-Hygiene und Creatives aktualisieren

Checkliste (kurz & praxisnah)

Seller Central: Account Info, Notifications, Tax Settings, App Permissions, Shipping/Returns

Katalog: SKU-Dubletten, Variantenlogik, inaktive Listings, Stranded Inventory

FBA: Maße/Gebühren prüfen, Lagerkosten-Risiken reduzieren

Content: Hauptbild, A+, Brand Store/Story, Varianten-Assets

PPC: Portfolios, Naming, SKU-Wechsel, Budget pro SKU, Negatives/Harvesting, SB/SD Creatives

Begriffe aus der Folge

FBA / FBM

Stranded Inventory

A+ Content, Brand Story, Brand Store

Portfolios, Kampagnen-Naming, Search Term Harvesting, Brand Protection

Optional: Sellerboard (Profit-/Ads-Auswertung)

Kontakt Fragen oder Support: hello@dype.me

Transkript anzeigen

00:00:01: Torsten Schuh: Hallo und herzlich willkommen zum Snackable Marketing Podcast. Heute knüpfen wir direkt an unsere letzte Folge an. Es geht um den Amazon-Frühjahrsputz 2026. Denn es geht nicht nur darum, fürs neue Jahr zu optimieren, sondern auch darum: Was habe ich im letzten Jahr aufgebaut – und ist alles heute noch optimal eingestellt?

00:00:23: Torsten Schuh: Oder gibt es irgendwo Altlasten, die Risiken erzeugen und unnötige Barrieren aufbauen? Wir schauen uns das auf vier Ebenen an: Account-Ebene, Katalog-Hygiene und Logistik, dann Content und PPC. Heißt: Wir gehen einmal systematisch durch, was man anpassen sollte. Und dafür ist Jonas dabei.

00:00:49: Torsten Schuh: Hallo Jonas.

00:00:55: Jonas Zeppenfeld: Hi Torsten. Heute gehen wir einmal durchs ganze Gebäude: Wir starten im Keller und arbeiten uns bis unters Dach – bis zur Werbung. Wir legen direkt los. Als Erstes schauen wir uns auf Account-Ebene die Identitäts- und Unternehmensdaten an. Wenn du das lange nicht geprüft hast, kann sich immer etwas geändert haben – vielleicht ist eine neue Gesellschaft dazugekommen, vielleicht gab es Adressänderungen oder Änderungen in den Firmendaten.

00:01:22: Jonas Zeppenfeld: Ich kann nur empfehlen: proaktiv prüfen und Änderungen direkt sauber nachziehen, sobald du merkst, dass etwas nicht mehr aktuell ist – statt zu warten, bis Amazon irgendwann Nachweise anfordert und du dann unter Zeitdruck reagieren musst. Wichtig ist natürlich, dass du die passenden Belege dafür hast. Ich gehe dafür immer in die Account-Details.

00:01:01: Torsten Schuh: (lacht)

00:01:51: Torsten Schuh: Ja.

00:01:53: Jonas Zeppenfeld: Das ist der erste, ganz grundlegende Punkt: prüfen, ob alles noch so ist, wie es sein soll. Dann empfehle ich immer, die Benachrichtigungs-Einstellungen durchzugehen. Da hängen oft noch alte Mitarbeitende drin, die wichtige Notifications bekommen – oder neue E-Mail-Adressen fehlen.

00:02:19: Jonas Zeppenfeld: Danach: Steuer-Einstellungen prüfen, insbesondere die Umsatzsteuer-IDs. Sind alle USt-IDs korrekt hinterlegt, die du hast? Hast du inzwischen neue Länder, in denen du Umsatzsteuer-ID(s) brauchst und die bei Amazon hinterlegt werden müssen? Bevor du irgendwelche Warnungen oder Probleme bekommst: lieber sauber einstellen.

00:02:45: Jonas Zeppenfeld: Was du definitiv checken solltest: Gibt es Apps/Tools, die du nicht mehr brauchst? Wir sehen Accounts mit einer riesigen Menge an Anwendungen, die über Jahre autorisiert wurden und immer noch Zugriff haben – obwohl das längst unnötig ist. Das ist ein Risiko und schlicht unnötige Komplexität.

00:03:10: Jonas Zeppenfeld: Nächstes Thema: Retouren-Einstellungen. Die sind oft nicht so eingerichtet, wie sie sollten. Dann werden Produkte falsch retourniert, falsche Rücksendewege genutzt oder Intervalle passen nicht. Auch das gehört in so einen Frühjahrsputz: einmal prüfen, ob es zu deiner aktuellen Strategie passt.

00:03:34: Jonas Zeppenfeld: Dann zweite Ebene innerhalb des „Kellers“: Versand-/Liefer-Einstellungen. Also Bearbeitungszeiten, Cutoff-Times – passt das noch? Wird zum Beispiel bis 12 oder 13 Uhr noch am selben Tag bearbeitet? Einmal durchchecken, ob hier alles sauber ist. Das sind klassische Basics, bei denen wir häufig Unsauberkeiten sehen – und die später echte Probleme verursachen können. Gerade bei den Identitätsdaten kann es richtig unangenehm werden.

00:04:08: Torsten Schuh: Genau. Und diese Basis ist extrem wichtig. Das sind vielleicht nicht die Fehler, die direkt deine Conversion-Rate killen – aber es sind Grundlagen-Themen, die Barrieren aufbauen. Und dann wunderst du dich, warum keine Bestellungen reinkommen.

00:04:29: Torsten Schuh: Oft ist man so im „Nach-vorne“-Modus, weil es gut läuft oder weil es große Entwicklungen gibt, dass man solche Anpassungen nicht mehr auf dem Schirm hat.

00:04:41: Torsten Schuh: Und passend dazu – Versand und Feedback – als Überleitung: Als Nächstes gehen wir ja in Richtung Katalog-Hygiene und Logistik. Was sind da die Themen, Jonas?

00:04:50: Jonas Zeppenfeld: Genau. Zweite Schicht: Katalog einmal komplett durchgehen und prüfen, ob alles noch aktuell ist. Ich achte dabei besonders auf Angebote, die noch im Bestand sind, also Lagerbestand oder hinterlegte SKUs. Gibt es doppelte oder dreifache FBM-SKUs, die du eigentlich nicht mehr brauchst? Gibt es alte Produkte, die nicht mehr aktiv sind, aber noch irgendwo rumliegen?

00:05:22: Jonas Zeppenfeld: Gerade bei doppelten SKUs musst du aufpassen, wenn du eine Variantenstruktur hast. Wenn du dort falsch löschst, kann es dir die Variantenstruktur beschädigen. Typisches Beispiel: Du hast 3–4 FBM-SKUs und 1 FBA-SKU für eine ASIN – und im Worst Case hast du dann Probleme mit Titeln oder Bullet Points, weil Amazon sich bei Updates an irgendwelchen SKU-Daten orientiert und dann plötzlich wieder alte Inhalte „hochspült“. Dann werden Daten überschrieben oder nicht übernommen, weil zu viele Datenquellen im System hängen.

00:06:00: Jonas Zeppenfeld: Also: alles löschen oder bereinigen, was nicht notwendig ist – aber vorsichtig, wenn Variantenstrukturen betroffen sind.

00:06:10: Jonas Zeppenfeld: Zweiter Punkt, den ich immer häufiger sehe: unclean Variantenstrukturen. Varianten-Namen passen nicht, Größen/Einheiten stimmen nicht, oder Amazon ändert aufgrund des Produkttyps/der hinterlegten Attribute die Darstellung. Beispiel: Amazon kann aus „Größe“ plötzlich Gewicht machen – oder umgekehrt – abhängig von Kategorie, Attributen, Artikelanzahl, Gewicht etc. Das musst du im Blick behalten und ggf. korrigieren oder Varianten anders aufsetzen, damit Kunden auf der Detailseite nicht verwirrt werden und am Ende nicht das Produkt finden, das sie eigentlich kaufen wollten. Saubere Navigation ist hier der Schlüssel.

00:06:54: Jonas Zeppenfeld: Dann FBA-/FBM-Setup: Es geht darum, konsequent zu entscheiden, was wirklich über FBA laufen soll – und was nicht. Gerade FBA-SKUs, die schlecht drehen, können im Worst Case langfristige Lagerkosten auslösen oder allgemein unnötige Kosten verursachen. Wenn Amazon Lagerkosten verschärft oder umkategorisiert, kann es schnell teuer werden. Also: glätten, anpassen, konsequent sein.

00:07:25: Jonas Zeppenfeld: Meine Empfehlung: Highrunner über FBA, Slow-Mover eher nicht – damit du kosteneffizient bleibst und obenrum die wichtigsten Produkte perfekt laufen. Bei FBM Prime ist es nochmal gesondert zu bewerten, ob du wirklich komplett Richtung FBM gehen willst.

00:07:49: Jonas Zeppenfeld: Und wichtig, was ich immer wieder sehe: Versandvorlagen/Shipping Templates sind nicht korrekt zugeordnet – besonders nach Änderungen, neuen Produkten oder neuen Setups. Also unbedingt prüfen, ob die richtigen Vorlagen wirklich an den richtigen Angeboten hängen. Wenn du Prime-Versand versprichst, muss das auch sauber freigeschaltet und korrekt konfiguriert sein.

00:08:17: Jonas Zeppenfeld: Dann nochmal zurück zu FBA-Gebühren: Prüfen, ob Amazon deine Produktmaße korrekt kategorisiert hat. Wenn Maße falsch sind, zahlst du zu hohe FBA-Fees. Das kannst du in den Lagerbestands-/Gebühren-Übersichten sehen. Wenn etwas nicht passt, kannst du es über den Support korrigieren lassen – das ist ein wichtiger Hebel.

00:08:46: Jonas Zeppenfeld: Stichwort Altlasten: Stranded Inventory. Also Bestand, der keiner aktiven ASIN/SKU mehr sauber zugeordnet ist. Oder nicht verkaufbarer Bestand im Lager. Das macht das Amazon-Lager „dreckig“ – und kostet. Oft hängen Stranded Inventories an unterdrückten oder inaktiven Listings. Also prüfen: Was kann ich reaktivieren? Was muss ich bereinigen? Was muss raus?

00:09:18: Jonas Zeppenfeld: Und Prävention: Immer mehr subjektiv empfundene Blockaden durch Verstöße, Compliance-Themen und ähnliche Dinge. Also genauer hinschauen – gerade bei Garantieversprechen, Health Claims, generell Aussagen im Food-/FMCG-Bereich. Das ist nicht nur Amazon, da gibt es auch andere Institutionen, die sowas auf dem Radar haben. Wenn du hier unsauber bist, riskierst du Sperrungen oder Probleme. Daher: Produkttexte und Produkttitel durchchecken und sicherstellen, dass du dich damit wohlfühlst und es sauber ist. Das gehört zur Katalog-Hygiene dazu. Ich springe gerade ein bisschen, aber das sind die Themen, die wir am häufigsten sehen – und die man vermeiden sollte, damit sie nicht wiederkommen.

00:11:33: Torsten Schuh: Ja, genau. Es wäre fatal, wenn du nur die Zukunft im Kopf hast – das ist der einfache Teil, weil du immer nach vorne schaust: was du tust, was du planst, was du als Nächstes optimierst.

00:11:52: Torsten Schuh: Und dann liegt irgendwo ein altes Produkt bei Amazon rum, das ein kompletter Ladenhüter ist – und du zahlst Lager- und Logistikkosten für nichts. Oder du hast in den Listings Chaos durch zu viele SKUs und irgendwas funkt dazwischen.

00:12:12: Torsten Schuh: Oder du rutschst in ein rechtliches Thema rein, gerade bei Health Claims. Vielleicht hat sich ein Produkt verändert – Rezeptur oder Inhalt – aber der Claim steht noch auf der Verpackung oder auf der Amazon-Seite, und du hast es nicht angepasst. Dann drohen nicht nur logistische Themen, sondern im Hintergrund ggf. auch Abmahnungen, Verkaufsverbote oder andere rechtliche Schritte. Da muss man wirklich sehr sorgfältig sein und konsequent nachziehen.

00:12:41: Torsten Schuh: Und weil du Verpackung schon angesprochen hast: Das ist direkt die Brücke zum Content. Wenn du dort etwas anpasst, musst du natürlich auch den Content anpassen. Was sollten wir da noch beachten, Jonas?

00:12:53: Jonas Zeppenfeld: Genau, Thema Content. Als Erstes: Quick Wins identifizieren. Bei Listings ist es oft das Hauptbild – unscharf, nicht regelkonform, oder Amazon hat irgendetwas erkannt, das nicht erlaubt ist. Dann wird das Bild abgelehnt, und du merkst es vielleicht zu spät. Also: einmal prüfen, ob es irgendwo solche Probleme gibt.

00:13:18: Jonas Zeppenfeld: Dann A+ Content: einmal durch den A+ Content Manager gehen. Ist alles noch freigegeben? Sind neue Varianten dazugekommen – zum Beispiel neue Geschmacksrichtungen – bei denen A+ Content noch nicht ausgespielt wird?

00:13:33: Jonas Zeppenfeld: Dann Brand Story. In der Regel sehen wir, dass dort Karten für den Marketplace, Produktgruppen oder einzelne Produkte drin sind. Das einmal checken: Ist es noch aktuell? Passt es noch zu den Produkten, die du heute pushen willst? Über das Jahr kommen neue Produkte dazu, du optimierst die Produktdetailseiten, aber vergisst, den Brand Store und die Brand Story entsprechend nachzuziehen.

00:14:08: Jonas Zeppenfeld: Bildstrecken/Gallery: prüfen, ob alle Varianten sauber gepflegt sind. Und ob es produktbezogene Bilder gibt, die du als Brand hinzufügen kannst – vielleicht für Varianten, bei denen du das noch nicht gemacht hast. Das sind Quick Wins, die relativ schnell gehen, aber viel bringen können.

00:14:34: Jonas Zeppenfeld: Und was wir letztes Mal schon hatten: Shoppable Collections als Ergänzung zur Brand Story testen. Videos sind auch ein schneller Upgrade-Hebel – wenn du viele ASINs hast, kann das auf PDP-Ebene stark wirken.

00:14:58: Jonas Zeppenfeld: Danach auf Store-Ebene: Brand Store prüfen. Sind alle Produkte korrekt eingeordnet? Ist die Navigation sauber und aktuell? Genau das gleiche Prinzip: neue Produkte werden gelauncht, aber der Store wird nicht konsequent aktualisiert – und das kostet Performance.

00:15:24: Jonas Zeppenfeld: Generell Content-Frische: Ist alles up to date, passt es zum aktuellen Brand Design, zur Produktrealität? Und auf der Basis kann man dann auch einen Content-Plan machen: Welche Produkte sind am wichtigsten, wo braucht es als Nächstes Content-Optimierung?

00:15:50: Jonas Zeppenfeld: Und auch hier wieder: Compliance ist genauso wichtig bei Bildern und Creatives wie in Texten. Amazon erkennt Dinge inzwischen auch in Bildern – Verstöße vermeiden, damit keine Barrieren entstehen.

00:16:07: Torsten Schuh: Genau. Am Ende musst du die Übersicht behalten. Vielleicht nutzt du Bilder mit Texten oder Versprechen, die du so nicht halten kannst – oder die heute nicht mehr stimmen. Also auch da einmal sauber prüfen, einfach weil es früher mal passte, heißt es nicht, dass es heute noch passt.

00:16:31: Torsten Schuh: Und genauso gilt das für Werbung: Wenn wir irgendwas bewerben, das nicht mehr zutrifft oder problematisch ist, muss das angepasst werden. Gerade, weil PPC natürlich direkt auf Conversion einzahlt – und weil du sonst Versprechen machst, die du am Ende nicht einlösen kannst.

00:16:49: Torsten Schuh: Welche Bereiche sollte man in der Werbung besonders aufmerksam prüfen, Jonas?

00:16:52: Jonas Zeppenfeld: Genau. Hier geht’s beim Frühjahrsputz erstmal weniger um Deep-Optimization, sondern um Struktur und Hygiene – eine saubere Basis, auf der du danach wieder optimieren kannst.

00:17:08: Jonas Zeppenfeld: Ein zentrales Thema: Portfolios nutzen. Wenn du es noch nicht machst, leg Portfolios an und nutz sie als Struktur. Manche machen es nach Produkt, manche nach Funnel – also ob die Kampagne eher Upper Funnel ist oder sehr keyword-spezifisch. Wichtig ist: eine Portfolio-Strategie, damit du logisch navigieren und sauber optimieren kannst – auch für alle, die an den Kampagnen arbeiten.

00:17:43: Jonas Zeppenfeld: Das gleiche gilt für Kampagnen-Struktur und Naming. Wir sehen Accounts, die völlig chaotisch sind, weil zu viele Agenturen, Freelancer oder interne Mitarbeitende über Jahre eigene Kampagnen gebaut haben – und keiner weiß mehr, was wo passiert. Dann lohnt es sich, in saubere Kampagnennamen zu investieren und das zu vereinheitlichen: Naming-Bausteine definieren, klare Logik, damit jeder es versteht und Optimierung effizienter wird.

00:18:21: Jonas Zeppenfeld: Dann sehr wichtig: SKU-Altlasten in Kampagnen. Ein häufiger Fehler: Es gibt alte SKUs, die früher FBA waren und jetzt FBM sind – aber es laufen noch Kampagnen auf der alten FBA-SKU. Ergebnis: Kampagnen liefern nicht mehr richtig oder Produkte werden nicht aktiv beworben. Also: einmal durchgehen und prüfen, ob Umstellungen korrekt nachgezogen wurden.

00:18:52: Jonas Zeppenfeld: Budgeting: Gerade Ladenhüter „verbrennen“ über Werbung zusätzlich Geld. Externe Tools wie Sellerboard helfen oft, um zu sehen, wie viel Ads-Budget pro SKU wirklich draufgeht. Prüfen: Bekommen deine Prioritätsprodukte genug Budget? Haben sie genug Sichtbarkeit? Oder fließt Budget in die falschen Bereiche?

00:19:25: Jonas Zeppenfeld: Und dann, etwas stärker Richtung Optimierung: Search-Term- und Targeting-Hygiene. Negative Keywords prüfen: Gibt es Cannibalization, weil du Keywords mehrfach in SP-Kampagnen hast? Search-Term-Harvesting: Werden Keywords sauber von Auto in Manual überführt?

00:19:55: Jonas Zeppenfeld: Brand Protection / Self-Protection: Sind diese Kampagnen ausreichend, aber nicht zu teuer? Gibts Lücken, die du schließen musst?

00:20:14: Jonas Zeppenfeld: Und in SB/SD: Creatives prüfen. Sind sie noch aktuell? Wirken sie veraltet? Müssen sie angepasst werden? Das sind typische Themen in der Werbe-Etage.

00:20:37: Jonas Zeppenfeld: Kurz gesagt: Erst das Haus sauber machen – dann optimieren.

00:21:27: Torsten Schuh: Der Keller. Genau. Die Basis muss glattgezogen sein. Dann schauen wir auf strukturelle Änderungen, und dann natürlich: Was hat sich auf Content- und Produktebene getan? Wie sieht die Logistik aus? Und was bedeutet das für unsere Werbung?

00:21:49: Torsten Schuh: Am Ende wollen wir alles so optimal wie möglich aufsetzen. Sonst verbrennen wir Geld oder wundern uns über Einbrüche, die wir nicht erklären können – und starten dann wieder die große Fehlersuche. Deshalb ist es immer besser, früh zu prüfen und direkt sauber nachzuziehen.

00:22:11: Torsten Schuh: Vielen Dank, Jonas. Das war ein sehr guter Überblick. Wer jetzt zuhört und merkt: „Ich sollte da wirklich mal draufschauen“, der setzt sich hoffentlich direkt an den Rechner und arbeitet die Punkte ab.

00:22:25: Torsten Schuh: Wenn ihr Fragen dazu habt: Meldet euch gerne bei Jonas und Santosh unter hello@dype.me – die Adresse steht auch in der Beschreibung. Und wir wünschen euch einen guten Start ins neue Jahr und viel Erfolg.

00:22:36: Jonas Zeppenfeld: Danke auch von mir. Wir putzen nicht nur die Fassade und das Dach – wir geben das Ganze dem Vorarbeiter einmal ordentlich mit.

00:22:43: Torsten Schuh: Genau. Struktur ist immer gut – aber am Ende muss es in vielen Details passen.

00:22:49: Jonas Zeppenfeld: Genau. Wir freuen uns – und bis zur nächsten Episode. Bye bye!

00:22:53: Torsten Schuh: Bis zum nächsten Mal.

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